Malta

Malta - Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt von Malta liegt 2008 bei 9,34 Mrd. Euro. Die Wirtschaft von Malta wird vor allem vom Tourismus dominiert. So werden 40% des Bruttoinlandsprodukts durch den Tourismus getragen. Jedes Jahr kommen ca. eine Millionen Touristen nach Malta. Die Zahl der Touristen hat sich seit dem Jahre 1965 fast verzehnfacht. Besonders die historischen Städte und die Felsenlandschaften beleben den Tourismus.

Aber auch die Landwirtschaft und die Fischerei sind auf Malta wichtige Wirtschaftszweige. Landwirtschaft wird vor allem auf Gozo betrieben, obwohl auf Gozo eher schlechte Umweltbedingungen für die Landwirtschaft herrschen, lassen sich bei bestimmten Getreide- und Gemüsearten sowie im Weinanbau hohe Erträge erzielen. Von der Gesamtfläche der maltesischen Inseln werden etwa vier Fünftel landwirtschaftlich, für Trockenfeld- , Bewässerungs- und Feldanbau, genutzt. Der größte Teil der Landwirtschaftsfläche wird in den Regenmonaten bebaut, nur 5 % werden künstlich bewässert. Trotzdem werden auf Malta nur 20 % des Eigenbedarfs an Nahrungsmitteln erzeugt. Dadurch muss Malta sehr viele Nahrungsmittel importieren. Neben den Nahrungsmitteln importiert Malta auch Trinkwasser, Pkws, Motoren und Getriebe für den Schiffs- und Bootsbau, Bekleidung, wissenschaftliche und medizinische Geräte. Die wichtigsten Importpartner sind Italien, USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

Großbritannien, Deutschland und Italien haben ein sehr enges Exportverhältnis mit Malta. Exportiert werden z.B. Schiffe und Boote, Fernsehgeräte, Spielzeug, Weizen, Gerste, Kartoffeln, Blumen, Obst und Gemüse.

Der größte Arbeitgeber auf Malta sind die Malta Drydocks. Diese Werft ist die zweitgrößte in Europa. 1992 wurde auf Malta eine landeseigene Börse gegründet. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind die Bekleidungs- und Textilindustrie. Auf Malta lassen sich keine mineralischen Bodenschätze finden. Nur Kalkstein wird auf Malta abgebaut, der die meisten Abnehmer im Bauwesen findet.

Außerdem verfügt der Kleinstaat über keinerlei Öl- und Gaslagerstätten. Durch die noch früher auf Malta geltenden Steuervorteile, kamen viele europäische Firmen nach Malta. So produzieren heute noch ca. 55 deutsche Unternehmen auf Malta. Die Arbeitslosenquote lag seit der letzten Messung im Jahre 2005 bei 6,80 %.

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